Wie ein Raum zum Zuhause wird

Als ich (Benjamin Schär, Pastor mit Auftrag Jugend) in die FEG Rheinfelden kam, ging es mir wie vielen anderen: Ich war sehr begeistert von den coolen Räumlichkeiten. Ich dachte: «Hier muss die Jugendarbeit ja einfach gelingen!» Und ja, die Jugendarbeit bei uns ist sehr ermutigend, aber nicht in erster Linie oder nur wegen der coolen Räume. Coole Räume können sehr viel dazu beitragen, dass sich die Jugendlichen wohl fühlen und tolle Erlebnisse miteinander machen können. Aber es braucht mehr, dass aus coolen Räumlichkeiten ein echtes Zuhause wird. Wie kann aber ein Raum zu einem Zuhause werden, wo sich die Jugendlichen wohl fühlen, aufblühen und Gott erleben können?

Identifikation

Zunächst ist sicher entscheidend, dass es „meine Räume“ sind. Als unsere Räume gebaut und eingerichtet wurden, waren sehr viele Jugendliche mitbeteiligt, durften mitreden und mitgestalten. Das gab ein sehr starkes Wir-Gefühl. Die Räume wurden nach ihrer Fertigstellung noch mehr geschätzt.

Bewegung

Wichtig ist wie bei so Vielem im Leben, dass man ständig in Bewegung bleibt, nicht stehen bleibt und sich auf dem Erreichten ausruht. Es dürfen und sollen immer wieder kleinere und grössere Anpassungen und Veränderungen gemacht werden

Träumen erlaubt

Zu träumen und verrückte Ideen zu haben ist sehr wichtig. Das soll auch bei der Frage nach den Räumlichkeiten erlaubt sein. So ist unser Eisenbahnabteil entstanden. Die einen aus der Gruppe träumen und die anderen werden angeregt, diese Ideen umzusetzen.

Mitreden

Es sollten möglichst viele mit einbezogen werden beim Gestalten. Schliesslich empfinden nicht alle Generationen dasselbe als cool.

Schlichtheit

Der Raum darf zwar cool sein und Spass machen, aber schliesslich soll er dazu dienen, dass wir Gott begegnen können. Somit sollten wir darauf achten, den Raum nicht mit zu vielen Ablenkungsmöglichkeiten zu überfrachten.

Erinnerungen

Der Raum soll mit gemeinsamen Erinnerungen gefüllt werden an prägende Erlebnisse, tiefgründige Diskussionen usw.